Geschichte
Die Anfänge

Was sich von den Kirchweihfesten und Tanzböden des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts an alter oberpfälzischer Traditionsmusik noch herüber gerettet hatte in die „moderne Zeit“, droht im Nachkriegs-Wirtschaftswunder endgültig unterzugehen.


Aber dann beschließen einige Musikanten, die sich vom Spielen in der Bergknappenkapelle oder von Sulzbacher Woizkirwa-Auftritten kennen, eine eigene Kapelle zu gründen. Im Mai 1961 heben

Hans Luber
(Trompete)

Hans Pirner
(Akkordeon)

Hermann Kratzer
(Klarinette)

Hans Roth
(Bass)

Siegfried Binder
(Gitarre)

im Gasthaus Pirner in Bernricht die Birgländer Musikanten aus der Taufe.



In den darauf folgenden Jahren spüren die Birgländer Musikanten mit ihrem Leiter Hans Luber großen Aufwind und es folgen erste Auslandsauftritte, Aufnahmen beim Bayerischen Rundfunk und eine LP- und Cassettenproduktion mit dem Heimatverein Birgland.

Die ursprüngliche Fünf-Mann-Besetzung wird
erweitert, so dass die Besetzung nun aus zwei Trompeten, zwei Klarinetten, Akkordeon, Gitarre und Bass besteht.

Der Generationswechsel

Dass es die die Birgländer Musikanten heute noch gibt, ist einem klugen Schritt Mitte der 90er Jahre zu verdanken. Die in die Jahre gekommenen Musikanten um Hans Luber tun sich zusammen mit den Jungmusikanten des Vereins. Die neue Kapelle spielt zunächst noch bis 1997 unter der Leitung von Hans Luber (verstorben im Juli 2006).

Sein Stellvertreter Matthias Fiedler leitet während dieser Zeit bereits die junge Formation der „Birgländer Kirwamusikanten“, bevor er 2001 endgültig die Leitung der Birgländer Musikanten übernimmt.